Eigentlich hielt
Ingrid Ausschau auf den 3. Beauceron in ihrem Hause,
doch es sollte ganz anders kommen. Ihr Arno verstarb
unerwartet und viel zu jung. Für sie war bald
klar, ein kleiner Kobold muss ins Haus, der sie
von ihrer Trauer ablenkt. Sie rief mich an und wir
fuhren an einem Samstag nach Zagreb zum Züchter
meiner Joy. Ingrid wollte sich den Wurf ansehen
und wenn alles passen sollte, auch gleich einen
kleinen Racker mitnehmen. So geschah es auch, wir
fuhren mit einem kleinen Fellknäuel nach Hause.
Ingrid gab ihm nach langem Nachdenken
den Namen Chester und dieser Zwerg fegte wie ein
frischer Wind durch das Haus. Das bekommen auch
die Katzen im Hause Weißenberger/Wichtl zu
spüren und sind oft „not amused“.
Chester entwickelt sich prächtig
und hat verdammt gute Arbeitsanlagen. Er ist temperamentvoll,
sehr intelligent, arbeitseifrig und den Menschen
gegenüber sehr aufgeschlossen. Ingrid hat erkennen
müssen, dass sie mit Chester ein ganz anderes
„Kaliber“ an der Leine hat. Damit meine
ich nicht die Größe, sondern den Lern-
und Arbeitseifer und das ist eine Umstellung und
ein Umdenken, aber die beiden passen super zusammen.
Chester vereinigt das Paket, das
einen Beauceron ausmacht: Arbeit, Schönheit
und Charakter – sicher ein Rüde mit Zukunftspotential
für die Zucht und als Arbeitshund. Ich bin
schon sehr gespannt wie er sich weiterentwickelt.
Lieber Chester, mach nur weiter
so, teste Ingrid weiterhin aus, bring sie weiterhin
zum Lachen und glaub mir, du kannst machen was du
willst, sie wird dir nie lange böse sein. Also
ran ans Werk, frei nach dem Motto: Let me entertain
you!
Alles Liebe
Deine Patentante
|